Moms on the Edge

Dein Podcast für Alltags-Truecrime

#0 – Kennlernfolge

Wie alles begann

20.01.2026 18 min Moms in the Edge

Zusammenfassung & Show Notes

Herzlich willkommen bei Moms on the Edge! 

Wir erzählen, wie wir uns kennengelernt haben und erklären, was wir mit dem Podcast vorhaben. 

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Transkript

Wir haben uns mit der Situation lange überfordert und allein gefühlt, bis wir uns kennengelernt haben und gemerkt haben, ok, krass, anderen geht es echt auch so. Also, falls ihr gerade alleinerziehend seid und euch manchmal alles über den Kopf wächst und ihr mental struggelt, dann seid ihr hier genau richtig. Wir sprechen über Tabus, über die Scham, die uns begleitet, Angst vorm Scheitern, Wut und auch Überforderung. Und über dieses ständige Gefühl, funktionieren zu müssen. Obwohl es an allen Ecken und Enden brennt. Wichtig, wir sind keine Expertinnen. Uns geht es auch nicht um Diagnosen oder schlaue Ratschläge. Wir wollen lediglich unsere Story teilen und vielleicht erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle wieder. Ich bin Eri und ich bin Caro und zusammen sind wir Moms on the Edge. Ja, Caro, wie haben wir uns denn kennengelernt? In der Kita. Unsere Kinder waren zusammen in derselben Kita-Gruppe und da gab es eine Elternversammlung. Bei der ersten Elternversammlung weiß ich noch genau. Ich war ein bisschen früher da und du auch und wir haben uns da in diesem Vorraum, keine Ahnung, saßen auf den Bänken, sind irgendwie ins Gespräch gekommen, bevor es eben in diese Elternversammlung ging und haben, ich glaube, in diesem allerersten Gespräch schon gemerkt, okay, es gibt krank viele Parallelen. Aber vor allem wussten wir dann, dass unsere Kinder in die gleiche Kindergartengruppe gehen und die darauffolgenden Wochen haben wir uns immer wieder beim Bringen, sind wir uns da begegnet und das fand ich, ich dachte, ich glaube, ich habe in dem Moment auch immer gehofft, dass wir uns in der Zeit, also dieses morgendliche, hoffentlich treffe ich die da, weil das war so cool. Ich habe mich mit dir gut verstanden und ich glaube, ich war wirklich schlimmer auf der Suche auch, nach so einer Freundin, die Ähnliches durchmacht, weil wir eben bei dem ersten Gespräch auch schon festgestellt haben, okay, krass, wir sind beide alleinerziehend. Du hattest gerade eine Heilpraktika-Ausbildung am Laufen und ich so, krass, das will ich auch machen. Und so. Und genau, habe ich was vergessen, ich will auch nicht zu viel fragen. Ja, ich glaube, ich habe dir das schon mal erzählt, aber für mich ging die Story sogar ein bisschen anders los, aber du konntest dich daran nicht so richtig erinnern. Schön. Ich weiß nämlich, dass ich mit dem Papa von meiner Tochter einen kleinen Disput darüber hatte, wer jetzt da reingeht und wer auf das Kind aufpasst und du saßt dort schon und ich kann mich daran erinnern, dass wir uns da so ein bisschen gezofft haben, weil er mit der Kleinen spazieren gehen sollte. Genau und ich dachte, dass das halt jeder mitbekommen hat. Ich dachte, du hast es auch gleich mitbekommen und du hast mich so verschworen angeguckt. Ich weiß es heute nicht. Immer diese Männer. Naja, und dann habe ich mich sofort mit dir als Verbündete gefühlt und so hat das für mich angefangen und woran ich mich erinnere, war auch, dass wir nach diesem Elternabend draußen noch gesprochen haben und uns dann irgendwie auch umarmt haben das erste Mal. Das ist so ein Teil meiner Erinnerung, der total hängen geblieben ist. Ja, ansonsten ging das für mich, glaube ich, relativ schnell alles. Ich hatte so das Gefühl, dass wir gar nicht lange versuchen mussten, uns irgendwie anzufreunden, sondern dass wir dann, wie du schon gesagt hast, wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen, aber wir haben uns auch irgendwie relativ schnell, glaube ich, verabredet vom ersten Kids-Date zusammen bis zur ersten Pyjama-Party. Ja, ja, ja, glaube ich auch. Genau, ich fand, das ging alles schon recht zügig und hat sich ganz natürlich angefühlt. Wir sind auch ein bisschen rausgefallen, glaube ich, aus der Gruppe, weil wir so selbe Alter hatten und beide alleinerziehend und... Bisschen jünger als der Rest, keine Geschwisterkinder. Genau. Warst du da noch mit dem Papa zusammen? Nee, da waren wir nicht zusammen. Also, nee, wir hatten uns, glaube ich, gerade ein halbes Jahr vorher getrennt und genau, war alles noch relativ frisch. Ich glaube, deswegen hat das dann auch gut geklappt mit der Suche nach anderen alleinerziehenden Müttern als Freunde. Das ist, glaube ich, auch ganz natürlich, dass man sich dann diesen Kreis sucht von Verbündeten, von Leuten, die einen verstehen, denen es genauso geht irgendwie. Das glaube ich auch, aber ich muss ehrlich zugeben, ich habe schon... Ich weiß, dass ich zu der Zeit bei einer Therapeutin war und die auch meinte, ja, du musst jetzt so ein richtiges Netzwerk aufbauen und ich dachte so, fuck, ich kenne einfach keine Sau. Wo soll dieses Netzwerk jetzt herkommen? Und dann warst du, kann man sagen, eigentlich so die erste Person, die ich zu diesem Netzwerk zählen würde. Also, von extern, die noch nicht in der Circle waren damals, der auch so mit Kindern funktioniert hat, weil ich war in meinem Freundeskreis auch die erste, die ein Kind bekommen hat. Ich war 28 und als wir uns wiederum aber kennengelernt haben, in dieser Kita war meine Tochter ungefähr anderthalb und deine? Ja, zweieinhalb und ich glaube, das ist auch der Punkt. Ich war schon ein Jahr länger Mama als du und in dem Alter fühlen sich die Jahre ja erst mal, also das fühlt sich ja schon lange an, so über zwei Jahre und dann... Du bist auch ein bisschen jünger als ich. Ja, und man hat schon irgendwie mehr Zeit gehabt, um mit dem Kind so auch auf dem Spielplatz unterwegs zu sein, weil das fängt ja auch erst so mit einem Jahr, anderthalb Jahren an, dass man so die ersten Mal auf den Spielplatz geht und ich war auch eine der ersten in meinem Freundeskreis. Also meine andere Freundin hat sechs Monate zuvor ihr Kind bekommen. Ich würde dann eher sagen, das fühlt sich so an, als wären wir so gleichzeitig Mütter geworden und sonst gab es auch keine anderen Mütter in meinem Umfeld, aber... Das ist witzig, dass du das sagst, dass sich das so anfühlt, weil ich hatte auch eine Freundin, die ist ein halbes Jahr später Mama geworden, also hat ihr Kind bekommen und ich hatte immer das Gefühl, krass, es sind Welten, die dazwischen liegen, einfach weil in diesem halben Jahr schon so wahnsinnig viel passiert zwischen Baby und einem halbjährigen Baby ja auch, dass das ja nicht so gut harmoniert hat an der Stelle, aber egal, das... Kommt vielleicht auch ein bisschen auf die Lebensumstände an, ich weiß nicht. Ja, bestimmt. Zum Beispiel, wenn deine Freundin irgendwie dann auch noch einen Mann dazu hat und alles ist ganz toll und geordnet und kümmern sich zusammen, aber... Nee, das war bei denen auch nicht so tatsächlich. Das war bei denen auch nicht so tatsächlich, aber ich will gar nicht zu viel über die verraten. Genau, vielleicht wollen wir zu dem Punkt kommen, wo wir jetzt gerade stehen. Es sind ja ein paar Jahre vergangen eigentlich schon, seit wir uns kennengelernt haben oder möchtest du, hast du zu dieser Kennenlernphase noch... Nee, ich glaube, wir werden da noch mal näher drauf eingehen und jetzt können wir darüber sprechen, wo wir gerade stehen, auch wenn das nicht immer das Angenehmste ist, aber natürlich wollt ihr bestimmt auch wissen, wie es dazu kommt, dass wir diesen Podcast gemacht haben und... Ja oder machen, wir machen den jetzt. Stimmt, wir fangen ja gerade erst an. Ein harter Werdegang gewesen bis hierher und natürlich jetzt auch gerade aktuell viel Veränderung, was mir ein bisschen Zeit eingebracht hat. Für mich ist es halt so, ich habe jetzt gerade die Zeit, um das Projekt mit dir anzugehen. Das war immer so ein bisschen ein kleines Herzensprojekt, was wir machen wollten, dass wir einen Podcast zusammen machen oder generell weiß ich auch noch, dass wir früher, als die Kinder noch kleiner waren, oft auch über eine gemeinsame Selbstständigkeit gesprochen haben, irgendwelche Projekte uns überlegt haben, was man machen könnte. Ich weiß, dass ich nie so richtig bereit war, mich aus diesem klassischen Arbeitsverhältnis zu lösen und da auch viel Angst mit reingespielt hat und jetzt gerade fühle ich mich einfach bereit. Ich habe die Zeit, ich habe glaube ich auch einfach vieles hinter mir, fühle mich nicht mehr blockiert, sodass ich einfach jetzt den Mut fassen kann, auch mal was anderes auszuprobieren. Mir liegt es halt wie gesagt auch sehr am Herzen, weil ja, man oft mit diesen Themen alleinerziehend sein struggled. Es gibt halt viele Tabus, viele Dinge, die man nicht ansprechen kann. Ja, weil man glaubt, dass man sie nicht ansprechen kann. Also bestimmt kann man das irgendwo, aber es ist einfach häufig mit Charme behaftet und ich glaube, wir wollen damit, ich weiß nicht, ob aufräumen das richtige Wort ist, aber wollen diesen Themen auf jeden Fall eine Bühne geben. Ja, das stimmt. Für mich ist es auch einfach in den letzten Jahren so gewesen, in meinem letzten Arbeitsverhältnis, dass ich das Gefühl hatte, ich kann hier jetzt eigentlich auch richtig in eine Karriere reinstarten, obwohl ich mittlerweile zwei Kinder habe und dass ich das erste Mal das Gefühl hatte, ich könnte mich und meine Kinder selbst versorgen. Das hat mir gleichzeitig super viel Angst gemacht, hat mir extrem viel Druck gemacht, zumal das ja, ich alleine auf meiner Position war in dem Job und da auch sehr viel Verantwortung hatte und mehr oder weniger dort auch nur so reingerasselt bin. Es ist so ausgegangen, dass ich jetzt quasi den Job geschmissen habe und erst mal eine Pause einlege und mich neu orientieren will, weil es mir super wichtig ist, wie es um meine mentale Gesundheit steht und ich einfach bei mir selbst erst mal aufräumen will und für mich Leben nicht bedeutet, dass ich mich die ganze Zeit tot arbeite, nur damit es uns finanziell gut geht und meine Kinder dahingehend versorgt sind, ich aber auf der anderen Seite einfach untergehe und immer mehr ins Schwimmen gerate und ja, so ist es dann dazu gekommen, dass ich Ende des Jahres aus meinem Arbeitsverhältnis ausgetreten bin, im Guten, hat sich gut angefühlt und jetzt bin ich dabei mich neu zu orientieren und auch gleichzeitig an meiner mentalen Gesundheit zu arbeiten. Du weißt ja, dass ich schon vor einem halben Jahr die Therapie ungefähr angefangen habe, das ist schon ein bisschen länger, im April 2025 und ja, mir ist es einfach ein Anliegen, die Dinge erst mal zu klären, bevor ich jetzt wieder ganz ins Berufsleben einsteige. Ja, voll sinnvoll. Auf jeden Fall. Ich glaube, das hilft eh auch immer, also zum einen Therapie, aber auch, es war ja ein sehr stressiger Job auch, weil du ja wie gesagt allein auf dieser Position warst und da dann erst mal ein bisschen einen Schritt zurück zu machen, zu sagen, okay, ich sortiere mich jetzt erst mal neu. Klingt für mich auf jeden Fall super sinnvoll. Ich wollte es gar nicht bewerten, glaube ich, habe ich jetzt trotzdem gemacht. Vielleicht noch mal kurz zu mir. Ich bin Caro, ich freue mich, dass ihr zuhört. Ich bin Irri übrigens. Falls es noch nicht klar geworden sein sollte. Was habe ich gemacht? Also ich habe einen Steck in der Gründung, möchte da gar nicht zu viel verraten, aber wir haben beschlossen, Ende letzten Jahres haben wir innerhalb des Teams gesagt, okay, wir machen ein bisschen eine Pause, es stagniert gerade so ein bisschen, aber wir treffen uns irgendwie Ende Januar, Anfang Februar nochmal und räumen da mal ein bisschen auf, sortieren uns mal ein bisschen bis dahin und gucken, wie wir das gemeinsam genau weitergehen wollen. Genau, davor habe ich auch in einer ähnlichen Position gearbeitet wie du, aber für ein viel, viel kleineres Unternehmen, was auch schon wieder so ein bisschen witzig ist, weil das im Grunde auch eine kleine Parallele darstellt. Eine von vielen. Ja, eine von vielen, genau. Genau, darauf will ich gar nicht zu konkret eingehen, was ich da gemacht habe, aber ich bin raus aus diesem Job, dann habe ich so eine kleine Ausbildung gemacht und innerhalb dieser Ausbildung, die ging ein Jahr, so eine Zusatzausbildung, das habe ich gedacht, ach, Selbstständigkeit, das hat mich schon immer interessiert und der eine Arbeitskollege, mit dem ich da mal gesprochen habe, das war auch ein super Typ, mit dem habe ich mich gut verstanden, könnte ich mir mit dem vorstellen, ich quatsche den mal an und daraus ist dann tatsächlich auch eine Gründung hervorgegangen. Ja, und ich bin jetzt eigentlich wirklich in diesem Gründungsprozess, aber ja auch schon zwei Jahre, also es ist keine, man klettert nicht eine Leiter hoch, sondern man fährt echt eine Achterbahn hoch und runter und ich glaube eigentlich sehr ähnlich zu dir, gerade ein bisschen Pause, ein bisschen sich selbst strukturieren. Bei mir ist zu Hause gerade viel Aufräumen angesagt, um ehrlich zu sein, ich bin gerade richtig froh, dass ich ein bisschen Zeit habe, um Scheiße bei Wint zu verkaufen, to be honest und ja, so ein paar andere kleine Projekte, die mir gerade richtig viel Freude bringen, weil das ist das, glaube ich, was ich mir für 26 auf jeden Fall vorgenommen habe, wieder ganz viel Freude reinzubringen irgendwie, weil es für mich auch mental viele Themen gibt, die mich super runterziehen, die mich hart zweifeln lassen, an mir, an meinem Können, meine Familie zu ernähren. Wer bin ich eigentlich, mich selbstständig zu machen mit dieser Sache, die ich mir da überlegt habe gemeinsam mit meinem Co-Founder, genau und von daher, das steht für mich gerade ganz vorne an, Sachen zu machen, auf die ich richtig doll Bock habe und die mir beim Machen auch richtig viel Spaß machen. Ja, und einfach mal Sachen machen, nicht nur sagen, ich möchte das mal bald machen und dann in der Arbeit versinken, sich um die Kinder kümmern und das Nötigste hinkriegen, einkaufen gehen, mal staubsaugen oder mal ja ordentlich kochen am Abend, aber diese ganzen Projekte irgendwie zu den Balkon mal schön machen oder diese eine Rümpel-Ecke mal aufräumen oder die Wäscheberge vielleicht auch nur ein einziges Mal hinkriegen. Ich finde es erstaunlich, also seit ich die Pause eingelegt habe, wie das doch funktionieren kann, dass man sagt, ich mache das und man macht es und was mir dabei auch aufgefallen ist, war, dass ich habe kurz vor Weihnachten aufgehört zu arbeiten, einfach dieses Gefühl, dass man sich einmal auf Weihnachten vorbereiten kann, dass man einmal in Ruhe den Baum holen und schmücken kann, sich nicht last minute um die Geschenke kümmert und einfach alles mal auf die Kette kriegt. Das hat bei mir Jahre vorher überhaupt gar nicht funktioniert, also ich weiß gar nicht, wie ich das geschafft habe, ehrlich gesagt. Also ihr hört schon, glaube ich, so raus, dass wir durch Kinder, aber vielleicht auch nicht nur durch Kinder geschuldet, obwohl ich finde auch falsch zu sagen, Kinder sind schuld, aber mit Kindern einen stressigen Alltag haben und in den möchten wir euch gerne ein bisschen mitnehmen und unsere Geschichte so ein bisschen erzählen und ein paar Stories auspacken, die uns begleiten, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass wir alleinerziehend sind. Vielleicht hat sich der eine gewünscht, der andere nicht, man weiß es nicht. Genau, was denken wir darüber, wie gestalten wir unseren Alltag, wie organisieren wir uns, was sind vielleicht die down Themen, die struggle Themen, die uns begegnen. Genau, also wir lassen keine Tabus aus, von daher dürft ihr gespannt sein. Abonniert uns, aktiviert die Glocke und verpasst keine Folge von Mums on the Edge. Uns hört ihr wöchentlich auf allen gängigen Podcastplattformen. Und an alle Mamas da draußen, ihr seid nicht allein. Wir hören uns!

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